
1914: Der Erste Weltkrieg fordert schon nach wenigen Monaten Tausende Opfer.
Die anfängliche Begeisterung gerät ins Wanken. Im k. u. k. Kriegspressequartier
werden Autoren zur Propaganda verpflichtet. Des Kaisers Literaten schreiben, um
die Einheit der Habsburgermonarchie zu beschwören, um den Kampfgeist zu stärken,
den Feind zu verdammen. Zu ihnen zählen: Hugo von Hofmannsthal, Franz Werfel,
Egon Erwin Kisch, Robert Musil. Im Kriegsarchiv tun Franz Karl Ginzkey,
Stefan Zweig, Felix Salten, Alfred Polgar, Rainer Maria Rilke Dienst mit der
Feder.
Elisabeth Buxbaum macht die Katastrophe anhand einer Fülle von
Texten eindringlich sichtbar.