
China war nach 1938 das einzige Land der Welt, das den verfolgten Juden aus
Europa ohne größere Anforderungen Zuflucht bot. Rund 4000 Österreicher gelangten
mit einem Transit-Visum in die Hafenstadt Shanghai, wo sie sich unter
schwierigsten Bedingungen eine neue Existenz aufbauten.
Auch der Wiener Oskar
Rosenzweig rettete sich so vor der Verfolgung durch die Nazis und kehrte erst
nach zehn Jahren wieder zurück nach Wien.
Elisabeth Buxbaum zeichnet
mithilfe zahlreicher Quellen und Interviews ein beeindruckendes und
facettenreiches Bild dieses Dezenniums und verfolgt den Weg der Flucht ins
Exil und zurück in die Heimat.