Im Gegensatz zu jenen Schriftstellern in Österreich, die nicht emigrierten/emigrieren mussten und während
des Zweiten Weltkriegs schrieben und veröffentlichten, genießen ihre schreibenden Kollegen im
Ersten Weltkrieg im Dienst für Kaiser, Volk und Vaterland eine bessere Nachrede und haben meist einen
Platz in der heimischen Literaturgeschichte. Elisabeth Buxbaum teilt ihr Buch Des Kaisers
Literaten über jene älteren wie neugeschaffenen Institutionen, die der staatlichen Propaganda im Ersten
Weltkrieg dienten, in einige übersichtliche Blöcke. Sie hat immer eine oberste moralische Instanz dabei,
nämlich Karl Kraus, der die einzelnen Kriegspropagandisten gehörig kritisiert hat.